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doggerland

Gedicht

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783328601661
Sprache: Deutsch
Umfang: 184 S.
Format (T/L/B): 2 x 24.6 x 18 cm
Auflage: 1. Auflage 2021
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

So fing das Erzählen an: Ulrike Draesner macht die Steinzeit hörbar und zeigt, wie nahe sie uns ist Doggerland: ein Delta von der Größe Deutschlands, Herz Europas am Zusammenfluss von Themse und Rhein, Zentrum der steinzeitlichen Welt. Vor rund 8500 Jahren in einem Tsunami untergegangen, wird dieses Grenz- und Verbindungsland für Ulrike Draesner zum Ausgangspunkt wesentlicher Fragen des Menschseins: Wie bildete sich Gemeinschaft, wer hatte die Idee, Tiere zu zähmen, was machte man mit dem 'fremden' Neandertaler? Auch Kunst, Liebe und Sprache mussten erfunden werden. Oszillierend zwischen Deutsch und Englisch, zwischen gebundener und freier Rede, wirft Draesners bereits vor der Veröffentlichung preisgekröntes Gedicht einen Blick zurück: vom immer wahrscheinlicheren Ende des Holozäns zu unseren Anfängen. Eine bewegende, von jahrhundertealten, meist männlichen Vorstellungen befreite lyrische Suche nach unseren Wurzeln.

Autorenportrait

Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, wurde für ihre Gedichte und Romane vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Preis für Nature Writing, dem Preis der LiteraTour Nord und - für »Doggerland« - bereits vor Erscheinen mit dem Gertrud-Kolmar-Preis. Von 2015 bis 2017 lehrte sie an der Universität Oxford, seit April 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Dort und in Berlin lebt und schreibt sie - neben Gedichten und Romanen auch Erzählungen und Essays. Im Penguin Verlag erschien zuletzt ihr Roman »Schwitters«, für den Draesner den Bayerischen Buchpreis erhielt.